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“Abraham Lincoln Vampirjäger” klingt als Filmtitel erstmal ziemlich absurd. Ist es auch… Doch liest man dann, dass das Projekt von Regisseur Timur Bekmambetov (”Wächter der Nacht“, “Wächter des Tages“, “Wanted“) stammt, und zudem von Kultregisseur Tim Burton produziert wird, klingt das Ganze auf einmal interessant. Wie der Titel jedenfalls schon vermuten lässt, wird in diesem Streifen das Thema Vampire auf eine ganz eigene Art und Weise bearbeitet.

Als kleiner Junge musste Abraham Lincoln (Benjamin Walker) mitansehen, wie seine Mutter (Robin McLeavy) auf entsetzliche Art und Weise von mysteriösen Wesen brutal ermordet wurde. Dieses Erlebnis hat den späteren Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika abgehärtet. Abe Lincoln schreibt seine Erlebnisse in einem Tagebuch nieder. Darin offenbart er auch, dass die “Wesen” nichts anderes als Vampire waren. Sein Vertrauter Henry Sturgess (Dominic Cooper) schult seinen Schützling schließlich in der effektiven Bekämpfung der Blutsauger. Doch mit der Zeit wird Lincoln klar, dass die Vampire planen, Amerika unter ihre Kontrolle zu bringen. So wird aus dem Befreier der Sklaven ein geheimer Krieger gegen die “Edward Cullens” & Co.

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“Abraham Lincoln Vampirjäger” ist kein großes Kino, dafür aber sehr unterhaltsam und kurzweilig. In der gelungenen 3D-Version kann man einige coole Effekte bestaunen. Natürlich ist der Plot auch von viel Pathos umhüllt, ganz nach dem Motto “Für die USA, für die Menschen, die ich liebe und für mich, um Rache zu nehmen”. Trotzdem bleibt natürlich die witzige Idee, eine historische Gestalt noch mal ganz neu “aufzuarbeiten”. Hauptsache es heißt in 150 Jahre nicht: Angela Merkel: Vampire Hunter.

In Deutschland läuft der Action/Fantasy/Horror-Film seit gestern in den Kinos.