bildschirmfoto-2012-08-07-um-112256

Wenn einer noch bei Death Cab For Cutie und The Postal Service mitmischt, ist es klar, dass die parallele Arbeit am Soloalbum schon etwas länger dauern kann. Nach acht Jahren hat sich Benjamin Gibbard nun endlich die Former Lives von der Seele geschrieben, sodass im Anschluss wieder alle Konzentration auf DCFC gerichtet werden kann. Und darauf freuen wir uns nach dem Ãœber-Album Codes and Keys (2011) ganz außerordentlich. Trotzdem liegen ihm die Geschichten der Platte offenbar am Herzen. Es sind persönliche Songs über seine letzten drei Beziehungen, wechselnde Lebensorte, das Trinken und dann das Nicht-Trinken. Gibbard selbst blickt dennoch auf diese Geschichten und sagt: They’re a side story, not a new chapter. Trotzdem scheint es relativ sicher zu sein, dass Gibbard im Dezember mit dem Album auf Tour gehen wird!

bengibbard

Bis zum Release müssen wir uns noch bis zum 19. Oktober gedulden und zwischentzeitlich mit dem Song Teardrop Windows auf Soundcloud vorlieb nehmen. Darin erzählt Gibbard von Seattles Smith Tower, welcher mit dem Bau von Space Needle & Co. seine Rolle als Wahrzeichen der Stadt verloren hat. To me, it represents the things we take for granted when something newer, bigger and flashier comes into our lives, erklärt Gibbard. Ein melancholischer Stadtsong, ein Gebäude als Metapher für ein vereinsamendes Menschlein, ein Appell gegen den Opportunismus und die So-ist-das-nun-mal-Haltung.

Für alle besonders Neugierigen unter euch: Weiterer Tracks der Platte tragen Titel wie Bigger Than Love, Lily, A Hard One To Know, Lady Adelaide und I’m Building A Fire.