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Bang & Olufson. Die Marke kenn´ ich noch von meinen Eltern. Im Wohnzimmer stand die zeitlos stylishe Stereoanlage Beomaster 901 und ein Beovision Fernseher. Hölleteuer und designmäßig immer ganz weit vorne. Das Apple der 60er-90er würde ich meinen. Als Student ohne Geld habe ich die Marke dann aus den Augen verloren.

B&O machen immer noch ganz schicke und hochwertige Consumer-Elektronics. Jetzt wurde der Fernseher V1 (und andere sexy Hardware für iGadgets) vorgestellt. Aber der V1 ist natürlich keine Glotze wie vor zehn Jahren. Hier bekommt man die Art von Unterhaltungskiste, wie sie in Zeiten von Internet funktionieren muss. Ein Screen, alle Schnittstellen für sämtliche Peripherien, wie zum Beispiel Apple TV. Der zeitlos schlichte V1 ist aus leichtem Stahl gefertigt und kann auf verschiedenste Art und Weise installiert werden. Das Design mag an einen iMac erinnern, aber nur, wenn man frühere Designklassiker von B&O oder Braun (Dieter Rahms) nicht kennt. Die Fernbedienung integriert alle Einspiel-Quellen nahtlos, so dass man nur eine Remote braucht. Über Qualität des V1 kann ich von hier aus nur unken. Aber die Beomaster meiner Eltern hat 30 Jahre einen famosen Dienst geleistet. Der Fernseher wurde nach 20 Jahren abgeschafft, funktioniert aber noch einwandfrei, so wie sich das für Oberklasse gehört.

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2.400 Euro ruft B&O für einen V1 auf, das ist dann eben auch Oberklasse. Deswegen hier noch eine Billo-Variante: Auch aus Skandinavien kommt das Upleva-System von Tante IKEA. Kostet 1.400 Euro weniger und man kann es auch “customizen”. Irgendwie.

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