Der Begriff Musikmöbel stammt aus dem vergangenen Jahrhundert (oder Jahrtausend, wenn man dramatisch klingen wollen würde). Ein Musikmöbel beherbergte ganz zu Anfang das Grammophon, oder besser, war das Grammophon. Später, bis vielleicht Ende der Siebziger, war es dann Aufbewahrungsort für das Hifi-System. Heutzutage sind Musikmöbel tatsächlich unmissverständlich Möbel, die ein Stück Musikgeschichte zitieren, oder direkt abbilden. Jeff Skierka beispielsweise hat 5 lange Jahre von dem Tape-Tisch geträumt, dann hat er Ahorn und Walnussholz in Form einer klassichen, fast ausgestorbenen Musik-Cassette gebracht, und ihn gebaut. Das Einzelstück hat als Ablagefläche noch eine Acrylplatte, die aber im späteren CNC-gefertigten Modell durch Glas ersetzt werden soll. Ganz wunderbar ergänzt werden würde so ein “Musikzimmer” mit Jeff´s Tisch drin, von dem Boombox-Cabinett von Meninos…….

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….und natürlich den Knüller-Designs von Bughouse. Nicht nur für DJ´s. Let the music play!

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Die Lampe Sid ist ein recht gelungenes Portrait und eine Interior-Hommage des Sex Pistols Bassisten-Bad-Boys Sid Vicious.

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Oder wie wäre es mit einem alten Flight-Case als Tisch?

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Merke: Was gar nicht geht sind übrigens Uhren oder Obstschalen aus alten Vinyl-Platten.

Was aber auf jeden Fall gehen könnte, und ich hab bislang nichts gefunden ist einen Plattensammlung als Tapete. Hiermit ist die idee Open Source. Ich will aber 10 Rollen des fertigen Produktes als Bezahlung. Fair, oder? ;-)

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Und die Kollegen von Stilsucht haben einen sehr schönes Musikmöbel von der deutschen Designerin Valerie Hebel aufgetan!valerie-hebel-keep-on-turnin-1