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Ich höre Jacques Palminger, Rica Blunck und Viktor Marek aka The Kings of Dubrock und muss unweigerlich an den Schweizer Tobias Jundt aka Bonaparte und dann irgendwie auch an Deichkind denken. Nur erscheinen mir diese plötzlich wie brave, ganz bodenständige, allerhöchstens feierwütige junge Menschen. Die Dubrock-Könige haben dagegen wirklich einen sehr sympathischen Sprung in der Schüssel. Man hat das Gefühl, dass diese Songs nicht die Anstrengung unternehmen, uns zum lachen und grooven und nachdenken anzuregen. Viel besser: Sie tun es einfach.

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Wir schwelgen im Beachbuggy, registrieren, dass im Zusammenhang mit MDMA - in aller Harmlosigkeit - das Wort Stellungskrieg fällt. “Der Sommer ist da / Die Waffen sind da / MDMA”, das muss man hören, niedergeschrieben klingt es einfach nicht. Einflüsse von Dub-Urgestein King Tubby, Adriano Celentano-Filmen und Enzensberger-Gedichten - das klingt gleich wieder so arty. Doch bei bei den Dubrockern nehmen sich diese Referenzen selbst nicht allzu ernst. Spürbar sind sie allerdings trotzdem: Träume sind aufgewachte Gedanken!